Jahresabschluss 2017

Schon ist der Dezember halb vorbei! Wo ist der beste Ort, um den Jahresabschluss zu feiern?

Im Garten, natürlich.

Bei Heißgetränken aus der Thermoskanne und Essen am Stock feierten wir heute die letzte Gartenparty für 2017. In wenigen Wochen beginnt dann die neue Saison.

Philip, Georg und Günter toasten Brot über der Feuerschale

Besuch im Garten

Letzten Donnerstag durften wir Besuch begrüßen. Im Rahmen des Projekts „Demokratie leben“ kamen Bewohner des Seniorenheims Margaretenhof „Victors Residenz“ in den Garten und konnten bei Kaffee und Kuchen die Natur genießen. Bei einem kleinen Rundgang wurden durch Anfassen, Riechen und Probieren der Kräuter und Gemüsearten, Erinnerungen an einstige eigene Gärten und alte Pflanzensorten geweckt und mit den Mitmachgärtnern und Pflegern ausgetauscht.

Besuch vom Margaretenhof „Victors Residenz“
Besuch vom Margaretenhof „Victors Residenz“

Abends mussten – wie fast täglich – die Beete und ihre Gartenmenschen mit dem Rasensprenger geduscht werden. Der Boden dankt es mit trotz Dürre saftigen Möhren.

Unverzichtbar war diesen Sommer die Dusche
fürs Beet wie für die Gärtner darauf
Dank fleißiger Bewässerung gibt es Wurzeln trotz Dürre

Blühende Nachtkerzen

Ein ganz normaler Mittsommertag im Garten. Neue Wildblumen zogen auf den Trockenrasen, Mohnkörner brachten ihren eigenen Streuer mit, Kohlzwillinge winkten hinterm Kürbiswald.

Doch dann in der kürzesten Nacht des Jahres …

Trockenrasen und Bienenweide wurden neu eingesät
Mohn bringt seinen eigenen Streuer mit
Zucchini, Kürbis und Tomate bilden einen dichten Wald
Ein doppelter, violetter Kohlrabi

… in der kürzesten Nacht des Jahres brannten Kerzen. Leuchtend gelb blühte unsere Nachtkerze auf. Ein Schauspiel das nur mitbekommt, wer auch nachts im Garten ist.

Die Nachtkerze blüht nur nachts

Pflanztag

Vor knapp drei Wochen hatten wir Salate ins Frühbeet gesät. Es besteht aus einer alten Glastür und ebenso wiederverwerteten Brettern und geht ziemlich schwer auf.

Die Erde musste darin alle zwei Tage gegossen werden und … ja, wir haben durchgehalten!

Am 1. Mai hieß es für die jungen Salatpflänzchen „raus aus dem Kindergarten“! Sie wurden vorsichtig auseinander gezupft und ins vorgesehene Beet gesetzt. Noch passt der Pflanzplan zur Wirklichkeit.

Dort leisten ihnen einige ältere Pflanzen aus einer Bio-Gärtnerei Gesellschaft. Die meisten Salatköpfe in diesem Beet werden von Schnecken gefressen gleichzeitig erntereif sein. Das wir eine Schneckenzucht Salat-Party!

Dann setzten wir den großen Umzug fort. Der wuchernde Topinambur soll sein Feld räumen und an anderer Stelle angesiedelt werden. Wer Topinambur noch mag, soll ihn sich jetzt bitte abholen. Gerne viel!

Es geht los!

Das Frühjahr beginnt und schon können wir Danke sagen. Danke an den Laatzener Reiterverein für eine Fuhre Pferdemist. Am letzten warmen Tag vor der hoffentlich letzten Frostperiode konnten wir den Dünger auf unseren Beeten verteilen, nach dem Frost werden wir ihn eingraben.

Der letzte Mist enthielt fast nur Stroh. In einem Jahr wird er sich in frischen Kompost verwandelt haben.

Oben sieht man im Hintergrund eine Lavendelreihe die als Beetrand-Befestigung gut angewachsen ist. Auf dem unteren Bild liegen von der Stadt Laatzen geschenkte Holzblöcke bereit, um bald auch diesen Beetrand neu einzufassen.

Vielen Dank an die Spender der alternativen Beeteinfassungen! Im unteren Hintergrund sieht man den Zustand der alten Beetränder, von denen wir dieses Jahr möglichst viel ersetzen möchten.

Blick vom Kompost über die Beete zum Insektenhotel

Gründüngung mit Bohnen

Rosenkohl und Reste roter Rüben halten sich noch eisern, doch die Saison geht zu Ende. Vor der Winterpause ist gerade noch Zeit, den nächsten Frühling vorzubereiten.

Roter Mangold
Rosenkohl

Von den Bohnen, unseren Lieblingsleguminosen, wird nur der grüne Pflanzenteil abgemäht. Die Wurzel mit ihren Knöllchenbakterien bleibt im Boden. Das verbessert die Stickstoffversorgung in der kommenden Saison.

Einer gemähten Bohnenreihe sieht man kaum an, dass sie bewachsen war. Oben rechts seht ihr, neben dem Rosenkohl, einen frisch umgegrabenen Boden – ohne Beikräuter, aber mit aufgewühlter Struktur. Unten vorn dagegen der Boden nach Mähen der Bohnen – wie ungenutzt, innen aber umso lebendiger.

Die Bohnenpflanzen werden oberflächlich abgemäht, ihre Wurzeln bleiben im Boden.
Ausgerissene Bohnenpflanze

Echter Herbst glänzt nur im Regen, deshalb noch ein Gartenpanorama bei selbstgießendem Wetter:

Herbst und Regen im Garten
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