Bauarbeiten

Im März ist es endlich warm und trocken genug, um die Seeterrasse zu reparieren. Auch in den Beeten wird aufgeräumt: Der Senf zwischen den Erdbeer-Reihen sollte nur als Gründüngung keimen, mit dem Winterfrost erfrieren und vor Ort kompostieren. Da der Winter ausfiel, befreiten wir die Erdbeeren heute von Hand. Die Senfpflanzen ließen sich ganz leicht abrupfen – darunter fast kein Beikraut! Auch in dieser Hinsicht ist es also hilfreich, den Boden rund ums Jahr begrünt zu halten.

Bauarbeiten an der Seeterrasse
Der Senf sollte nur bis zum Frost wachsen. Mangels Winter rupften wir ihn nun raus. Den Erdbeeren darunter geht es prima. Unter dem Senfdach wuchsen so gut wir gar keine Beikräuter.
Die Gründüngung liegt als Mulch zwischen den Reihen
Überschüssige Osterglocken sind nach nebenan umgezogen.

Winter im Garten

Der Teich friert zu, der Grünkohl steht und der Rosenkohl wird gerade reif. Unsere Kompostwürmer überwintern unter einer dicken Laubschicht, während wir Pläne fürs nächste Jahr schmieden.

Langsam wird auch der Rosenkohl erntereif
Der Rosenkohl mag es kalt
Der Grünkohl versteckt sich unterm Kulturschutznetz
Die Regenwürmer kuscheln sich unter eine Laubdecke
Dünnes Eis auf dem Teich

Erdbeeren einwintern

Heute haben wir die Erdbeerpflanzen winterfest gemacht. Sie sind ziemlich gewuchert, also wurden sie auf die Breite ihrer Reihen zurück geschnitten und von rostigen Blättern befreit.

Zwischen den Pflanzen stecken Zwiebeln, denn die schützen vor Schädlingen. Um Wühlmäuse abzuschrecken, haben wir auch einige Knoblauchzehen vergraben.

Als Gründüngung keimt bereits Senf zwischen den Reihen. Er soll vor dem Winter noch schnell den Boden aufbessern.

Zwischen die zurück geschnittenen Erdbeeren werden Zwiebeln gesteckt.
Zwischen die Erdbeerreihen haben wir Senf als Gründüngung gesät.
Vom Fußballplatz scheint Flutlicht herüber. So sieht der Garten nachts besonders spannend aus.

WuKiWo mit der Schreberjungend

Heute war die Schreberjugend Niedersachen für einen Wurmkisten-Workshop bei uns im Mitmachgarten. 18 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schraubten gemeinsam Bausätze von wurmkiste.at zusammen.

In einer Wurmkiste verwandeln Ringelwürmer rohen Bioabfall in Humus. Sie ist ein Ökosystem auf kleinstem Raum, das auf jedem Balkon Platz findet. Statt Küchenabfälle im „grünen Sack“ abholen zu lassen, kann man sie so in wertvolle Pflanzerde und Blumendünger verwandeln.

Eine Wurmkiste bleibt als Anschauungsobjekt im Mitmachgarten. Sobald ein Kompostwurm-Erstbesatz von der Wurmfarm ankommt, werden wir den Zoo in Betrieb nehmen. Dann können Besucher jeden Alters bei uns Regenwürmer streicheln.

Ein paar Eindrücke vom Workshop:

In der Kompost-Probe finden die Kinder echte, lebendige Regenwürmer. Denen werden wir jetzt ein Zuhause bauen.
Eine Kompost-Probe wird nach Regenwürmern durchsucht.
Je fünf Leute arbeiten an einem Bausatz mit dürftiger Anleitung. Die größte Herausforderung: konstruktiv diskutieren, einander nicht anzicken, Teamwork!
Die Kinder malen ihre erste Kiste in grün und gelb an.
Die erste Kiste ist fast fertig!
Die Kindergruppe baute zwei Kisten auf – sogar schneller als die Erwachsenen.
Nachdem eine nicht-leere Kartusche gefunden ist, muss der Brandstempel erhitzt werden.
Es brennt!
Neben dem Hersteller-Branding sitzt das Aufbauer-Branding.
Eine Kiste bleibt als Sitzhocker und Vorzeige-Kompost im Mitmachgarten.

Pflanzen-Teamwork

Die selbst wachsenden Bohnenstangen leisten gute Arbeit, sie wachsen den Stangenbohnen stets ein paar Zentimeter voraus.

Dahinter können wir zusehen, wie eine neue Sonne in den Himmel wächst und auf den Garten strahlt – schön, auch wenn das Gießwasser aktuell knapp wird.

Von den „Drei Schwestern“ – Kürbis, Mais, Bohne – wohnen zwei in einem Beet. Statt Kürbis haben sie eine Ringelblume adoptiert.
Sonnenaufgang: Eine Blume wächst in den Himmel.

Wir machen den Weg frei!

Danke, Hannover! Die Nachbarstadt schenkte uns einen Haufen Holzhäcksel. Den haben wir heute auf den Wegen verteilt, die zwischen den Kulturreihen durch die Beete führen.

Danach bauten wir unseren Bohnenwald weiter: Die Maispflanzen sind gerade groß genug, um darunter Stangenbohnen zu säen. Jeder Maisstängel ist nun von ein paar Bohne umgeben, die ihn als Rankstange nutzen sollen. Wenn die Bohnen wiederum einen Wachstumsvorsprung haben, wird als Bodendecker das Bohnenkraut gesät.

Schließlich standen wir – wie schon in Vorjahren – vor dem Mangold-Problem. Die Pflänzchen sind super gewachsen, nun mussten sie dringend vereinzelt werden. Wo ist noch eine Reihe frei, wo ist schon etwas geerntet, wo lässt sich etwas verdichten? Hier sind ein paar Impressionen vom Arbeitssonntag:

Alle Beetwege sind mit Holzhäcksel gestreut.
Seit die Wege gestreut sind, sieht man genauer, wo die Reihen hingehören.
Hier wachsen Bohnenstangen.
Der Mangold musste endlich vereinzelt werden.
Unsere Bienenwiese blüht.
Eine Biene am Natternkopf.
Eine Biene am Natternkopf.
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