Kleine Helfer überall

Eine winzige Gartenhelferin erlebte ihre 15 Minuten Ruhm: Diese Spinne schleppte ihre Jungen in einem Kokon durchs Blattwerk.

Für kleine Krabbler ist der Garten derzeit besoners attraktiv. Der Mohn überstrahlt die Kornblumen und überall schwirren fleißige Hummeln. Inzwischen haben wir fast alle Beetreihen gesät oder bepflanzt, die ersten Erdbeeren sind geerntet.

Auch in die Umgebung kommt neues Leben, die Stadt plant öffentliche Spiel- und Sportflächen auf dem Erweiterungsgelände. Es bleibt also spannend!

Eine Spinne trägt ihre Brut durch den Garten
Die Bienenwiese ist ein Blütenmeer von Kornblumen, Mohn und Margeriten

Einladung zum Gartenfest

Am Samstag, den 25. Mai 2019, laden wir euch alle zum Gartenfest der Region Hannover ein. Setzt euch zu uns an den Teich oder lasst euch durch den Garten führen! Von 12 bis 16 Uhr sind wir da.

Einladung zum Gartenfest am 25. Mai von 12 bis 16 Uhr

Besuch von der Schreberjugend

Die Schreberjugend sucht derzeit Kontakt zu Urban-Gardening-Projekten, denn viele junge Leute finden das Thema spannend. In der Gruppe findet man leichter einen Einstieg ins Gärtnern und ein Kleingarten kann auch gut im Team bewirtschaftet werden.

Dieses Wochenende fand ein bundesweites Schreberjugend-Treffen statt. Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer den Park der Sinne, dabei durften wir ihnen unseren Mitmachgarten vorstellen. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Bereiche – Insektengarten, Blumen, Gemüse, Kompost, Teich – wurden die Unterschiede zwischen „normalem“ Stadtgarten und Permakultur diskutiert.

Wir bedanken uns für viele gute Gespräche und hoffen auf weiteren Austausch zwischen den „Kulturen“ der Schreber- und Gemeinschaftsgärtner.

Julia erklärt den Besuchern die Zonen des Gartens.
Der Bienengarten wird erkundet.

Ab in die Vorsaison!

Heute gab es wieder ein Geschenk. Der Kronsberghof brachte uns Pferdemist. Den verteilten wir sofort auf den Beeten, die letztes Jahr bei der Herbstfurche leer ausgegangen waren. Allerdings wird im März nicht mehr umgegraben: Um die Bodenstruktur zu schonen, durfte der Dünger nur oberflächlich eingegrubbert werden. Da wird so schön dabei waren, brachten wir auch gleich den reifen Kompost aus und setzten den Komposthaufen um.

Dabei kamen einige Pastinaken zum Vorschein, die im Beet überwintert hatten. Perfekt für eine warme Suppe, wie wir sie heute verdient haben! Sechs Wurzeln dürfen aber im Boden bleiben, um neues Saatgut zu gewinnen.

Erstaunlich schnell war der Mist vom Anhänger geschaufelt.
Wir bedanken uns bei Werner Reuter vom Kronsberghof für den Gartendünger.
Julia und Margarete setzen den Kompost um. Der reife Kompost kommt auf die Beete, danach kann der fast reife Haufen in die leere Kiste umgeschaufelt werden.
Ernte im März: Pastiaken und Feldsalat haben im Beet überwintert. Nun mussten sie aber raus, um Platz für Neues zu machen.
Saatgutproduktion: Ein paar Pastinaken durften im Boden bleiben. Sie werden dieses Jahr blühen und Samen tragen.

Beerensträucher

So schön der Mitmachgarten ist, eines fehlte trotzdem: Beeren!  Im Oktober konnten wir endlich den Streifen hinter den Apfelbäumchen mit Johannisbeeren- und Aroniasträuchern bepflanzen.

Die Sträucher sind angekommen und warten auf ihre endgültigen Standorte. Wohin die weißen und roten Johannisbeeren, wohin den einzelnen Aronia-Strauch?
Damit die Sträucher sich Mühe geben mit dem Anwachsen, werden sie sofort zurück geschnitten. Nach dem Pflanzschnitt sehen sie enttäuschend klein aus – aber das holen sie nächstes Jahr schnell wieder auf.
Die Beerensträucher brauchen viel Wasser – dank angehäufeltem Gießrand läuft es nicht gleich davon.
Wohin mit der Weinrebe? Die Seeterrasse ist zu schattig. Bis wir einen festen Ort zum beranken ausdiskutiert haben, wohnt sie erstmal an der Sonnenseite der Gartenhütte.

Was ist eine Herbstfurche?

Der Reiterhof Kronsberg hatte ein perfektes Geschenk für uns: Pferdemist! Die meisten Beete sind abgeerntet und sollen vor dem Winter gedüngt werden. In einer samstäglichen Großaktion verteilten wir den Mist auf den Beeten und gruben ihn grob in die obere Bodenschicht ein.

Das hat drei Wirkungen: Erstens graben wir Beikräuter um die sonst das Beet überwuchern könnten. Zweitens kommt der Dünger komplett in den Boden, wird also nicht vom Regen seitlich hinaus gespült. Drittens soll der Bodenfrost später die groben Krumen in feinere aufsprengen, so dass bis zum Frühjahr ein schön lockerer Boden entsteht.

Daher hat das Prinzip seinen Namen „grobe Herbstfurche“. Man gräbt ganz grob um, den Rest erledigt der Frost.

Der Reiterhof Kronsberg schenkte uns eine Fuhre Pferdemist. Vielen Dank! Genau das brauchen unsere Beete.
Der Pferdemist wird in eine sogenannte „grobe Herbstfurche“ eingebracht. Dabei graben wir Beikräuter um und der Bodenfrost sprengt später die groben Krumen fein auf.
Kohl und Sellerie sind im Dezember reif. Wo wir heute noch keine Herbstfurche graben konnten, haben wir noch mal geerntet.
1 2 3 4 5 6 7 8