Der ‘Social Media’ – Mitmachgarten

WuKiWo mit der Schreberjungend

Heute war die Schreberjugend Niedersachen für einen Wurmkisten-Workshop bei uns im Mitmachgarten. 18 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schraubten gemeinsam Bausätze von wurmkiste.at zusammen.

In einer Wurmkiste verwandeln Ringelwürmer rohen Bioabfall in Humus. Sie ist ein Ökosystem auf kleinstem Raum, das auf jedem Balkon Platz findet. Statt Küchenabfälle im „grünen Sack“ abholen zu lassen, kann man sie so in wertvolle Pflanzerde und Blumendünger verwandeln.

Eine Wurmkiste bleibt als Anschauungsobjekt im Mitmachgarten. Sobald ein Kompostwurm-Erstbesatz von der Wurmfarm ankommt, werden wir den Zoo in Betrieb nehmen. Dann können Besucher jeden Alters bei uns Regenwürmer streicheln.

Ein paar Eindrücke vom Workshop:

In der Kompost-Probe finden die Kinder echte, lebendige Regenwürmer. Denen werden wir jetzt ein Zuhause bauen.
Eine Kompost-Probe wird nach Regenwürmern durchsucht.
Je fünf Leute arbeiten an einem Bausatz mit dürftiger Anleitung. Die größte Herausforderung: konstruktiv diskutieren, einander nicht anzicken, Teamwork!
Die Kinder malen ihre erste Kiste in grün und gelb an.
Die erste Kiste ist fast fertig!
Die Kindergruppe baute zwei Kisten auf – sogar schneller als die Erwachsenen.
Nachdem eine nicht-leere Kartusche gefunden ist, muss der Brandstempel erhitzt werden.
Es brennt!
Neben dem Hersteller-Branding sitzt das Aufbauer-Branding.
Eine Kiste bleibt als Sitzhocker und Vorzeige-Kompost im Mitmachgarten.
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Pflanzen-Teamwork

Die selbst wachsenden Bohnenstangen leisten gute Arbeit, sie wachsen den Stangenbohnen stets ein paar Zentimeter voraus.

Dahinter können wir zusehen, wie eine neue Sonne in den Himmel wächst und auf den Garten strahlt – schön, auch wenn das Gießwasser aktuell knapp wird.

Von den „Drei Schwestern“ – Kürbis, Mais, Bohne – wohnen zwei in einem Beet. Statt Kürbis haben sie eine Ringelblume adoptiert.
Sonnenaufgang: Eine Blume wächst in den Himmel.
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Wir machen den Weg frei!

Danke, Hannover! Die Nachbarstadt schenkte uns einen Haufen Holzhäcksel. Den haben wir heute auf den Wegen verteilt, die zwischen den Kulturreihen durch die Beete führen.

Danach bauten wir unseren Bohnenwald weiter: Die Maispflanzen sind gerade groß genug, um darunter Stangenbohnen zu säen. Jeder Maisstängel ist nun von ein paar Bohne umgeben, die ihn als Rankstange nutzen sollen. Wenn die Bohnen wiederum einen Wachstumsvorsprung haben, wird als Bodendecker das Bohnenkraut gesät.

Schließlich standen wir – wie schon in Vorjahren – vor dem Mangold-Problem. Die Pflänzchen sind super gewachsen, nun mussten sie dringend vereinzelt werden. Wo ist noch eine Reihe frei, wo ist schon etwas geerntet, wo lässt sich etwas verdichten? Hier sind ein paar Impressionen vom Arbeitssonntag:

Alle Beetwege sind mit Holzhäcksel gestreut.
Seit die Wege gestreut sind, sieht man genauer, wo die Reihen hingehören.
Hier wachsen Bohnenstangen.
Der Mangold musste endlich vereinzelt werden.
Unsere Bienenwiese blüht.
Eine Biene am Natternkopf.
Eine Biene am Natternkopf.
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Kleine Helfer überall

Eine winzige Gartenhelferin erlebte ihre 15 Minuten Ruhm: Diese Spinne schleppte ihre Jungen in einem Kokon durchs Blattwerk.

Für kleine Krabbler ist der Garten derzeit besoners attraktiv. Der Mohn überstrahlt die Kornblumen und überall schwirren fleißige Hummeln. Inzwischen haben wir fast alle Beetreihen gesät oder bepflanzt, die ersten Erdbeeren sind geerntet.

Auch in die Umgebung kommt neues Leben, die Stadt plant öffentliche Spiel- und Sportflächen auf dem Erweiterungsgelände. Es bleibt also spannend!

Eine Spinne trägt ihre Brut durch den Garten
Die Bienenwiese ist ein Blütenmeer von Kornblumen, Mohn und Margeriten
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Einladung zum Gartenfest

Am Samstag, den 25. Mai 2019, laden wir euch alle zum Gartenfest der Region Hannover ein. Setzt euch zu uns an den Teich oder lasst euch durch den Garten führen! Von 12 bis 16 Uhr sind wir da.

Einladung zum Gartenfest am 25. Mai von 12 bis 16 Uhr
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Besuch von der Schreberjugend

Die Schreberjugend sucht derzeit Kontakt zu Urban-Gardening-Projekten, denn viele junge Leute finden das Thema spannend. In der Gruppe findet man leichter einen Einstieg ins Gärtnern und ein Kleingarten kann auch gut im Team bewirtschaftet werden.

Dieses Wochenende fand ein bundesweites Schreberjugend-Treffen statt. Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer den Park der Sinne, dabei durften wir ihnen unseren Mitmachgarten vorstellen. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Bereiche – Insektengarten, Blumen, Gemüse, Kompost, Teich – wurden die Unterschiede zwischen „normalem“ Stadtgarten und Permakultur diskutiert.

Wir bedanken uns für viele gute Gespräche und hoffen auf weiteren Austausch zwischen den „Kulturen“ der Schreber- und Gemeinschaftsgärtner.

Julia erklärt den Besuchern die Zonen des Gartens.
Der Bienengarten wird erkundet.
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