Der ‘Social Media’ – Mitmachgarten

Beerensträucher

So schön der Mitmachgarten ist, eines fehlte trotzdem: Beeren!  Im Oktober konnten wir endlich den Streifen hinter den Apfelbäumchen mit Johannisbeeren- und Aroniasträuchern bepflanzen.

Die Sträucher sind angekommen und warten auf ihre endgültigen Standorte. Wohin die weißen und roten Johannisbeeren, wohin den einzelnen Aronia-Strauch?
Damit die Sträucher sich Mühe geben mit dem Anwachsen, werden sie sofort zurück geschnitten. Nach dem Pflanzschnitt sehen sie enttäuschend klein aus – aber das holen sie nächstes Jahr schnell wieder auf.
Die Beerensträucher brauchen viel Wasser – dank angehäufeltem Gießrand läuft es nicht gleich davon.
Wohin mit der Weinrebe? Die Seeterrasse ist zu schattig. Bis wir einen festen Ort zum beranken ausdiskutiert haben, wohnt sie erstmal an der Sonnenseite der Gartenhütte.
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Was ist eine Herbstfurche?

Der Reiterhof Kronsberg hatte ein perfektes Geschenk für uns: Pferdemist! Die meisten Beete sind abgeerntet und sollen vor dem Winter gedüngt werden. In einer samstäglichen Großaktion verteilten wir den Mist auf den Beeten und gruben ihn grob in die obere Bodenschicht ein.

Das hat drei Wirkungen: Erstens graben wir Beikräuter um die sonst das Beet überwuchern könnten. Zweitens kommt der Dünger komplett in den Boden, wird also nicht vom Regen seitlich hinaus gespült. Drittens soll der Bodenfrost später die groben Krumen in feinere aufsprengen, so dass bis zum Frühjahr ein schön lockerer Boden entsteht.

Daher hat das Prinzip seinen Namen „grobe Herbstfurche“. Man gräbt ganz grob um, den Rest erledigt der Frost.

Der Reiterhof Kronsberg schenkte uns eine Fuhre Pferdemist. Vielen Dank! Genau das brauchen unsere Beete.
Der Pferdemist wird in eine sogenannte „grobe Herbstfurche“ eingebracht. Dabei graben wir Beikräuter um und der Bodenfrost sprengt später die groben Krumen fein auf.
Kohl und Sellerie sind im Dezember reif. Wo wir heute noch keine Herbstfurche graben konnten, haben wir noch mal geerntet.
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Jahresabschluss 2017

Schon ist der Dezember halb vorbei! Wo ist der beste Ort, um den Jahresabschluss zu feiern?

Im Garten, natürlich.

Bei Heißgetränken aus der Thermoskanne und Essen am Stock feierten wir heute die letzte Gartenparty für 2017. In wenigen Wochen beginnt dann die neue Saison.

Philip, Georg und Günter toasten Brot über der Feuerschale
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Besuch im Garten

Letzten Donnerstag durften wir Besuch begrüßen. Im Rahmen des Projekts „Demokratie leben“ kamen Bewohner des Seniorenheims Margaretenhof „Victors Residenz“ in den Garten und konnten bei Kaffee und Kuchen die Natur genießen. Bei einem kleinen Rundgang wurden durch Anfassen, Riechen und Probieren der Kräuter und Gemüsearten, Erinnerungen an einstige eigene Gärten und alte Pflanzensorten geweckt und mit den Mitmachgärtnern und Pflegern ausgetauscht.

Besuch vom Margaretenhof „Victors Residenz“
Besuch vom Margaretenhof „Victors Residenz“

Abends mussten – wie fast täglich – die Beete und ihre Gartenmenschen mit dem Rasensprenger geduscht werden. Der Boden dankt es mit trotz Dürre saftigen Möhren.

Unverzichtbar war diesen Sommer die Dusche
fürs Beet wie für die Gärtner darauf
Dank fleißiger Bewässerung gibt es Wurzeln trotz Dürre
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Blühende Nachtkerzen

Ein ganz normaler Mittsommertag im Garten. Neue Wildblumen zogen auf den Trockenrasen, Mohnkörner brachten ihren eigenen Streuer mit, Kohlzwillinge winkten hinterm Kürbiswald.

Doch dann in der kürzesten Nacht des Jahres …

Trockenrasen und Bienenweide wurden neu eingesät
Mohn bringt seinen eigenen Streuer mit
Zucchini, Kürbis und Tomate bilden einen dichten Wald
Ein doppelter, violetter Kohlrabi

… in der kürzesten Nacht des Jahres brannten Kerzen. Leuchtend gelb blühte unsere Nachtkerze auf. Ein Schauspiel das nur mitbekommt, wer auch nachts im Garten ist.

Die Nachtkerze blüht nur nachts
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Pflanztag

Vor knapp drei Wochen hatten wir Salate ins Frühbeet gesät. Es besteht aus einer alten Glastür und ebenso wiederverwerteten Brettern und geht ziemlich schwer auf.

Die Erde musste darin alle zwei Tage gegossen werden und … ja, wir haben durchgehalten!

Am 1. Mai hieß es für die jungen Salatpflänzchen „raus aus dem Kindergarten“! Sie wurden vorsichtig auseinander gezupft und ins vorgesehene Beet gesetzt. Noch passt der Pflanzplan zur Wirklichkeit.

Dort leisten ihnen einige ältere Pflanzen aus einer Bio-Gärtnerei Gesellschaft. Die meisten Salatköpfe in diesem Beet werden von Schnecken gefressen gleichzeitig erntereif sein. Das wir eine Schneckenzucht Salat-Party!

Dann setzten wir den großen Umzug fort. Der wuchernde Topinambur soll sein Feld räumen und an anderer Stelle angesiedelt werden. Wer Topinambur noch mag, soll ihn sich jetzt bitte abholen. Gerne viel!

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