Das Drei-Schwestern-Beet

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Mais, Stangenbohne, Kürbis: das sind die „drei Schwestern“, die sich traditionell ein Beet teilen.

Während der Kürbis den Boden schattig bedeckt, ranken die Bohnen an den Maisstängeln hoch und reichern dabei den Boden mit Stickstoff an. So bietet jede Sorte den anderen beiden eine „Dienstleistung“ und bekommt dafür ihrerseits Hilfe.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Zwischen den Blättern finden wir besonders viele Bohnen, die Maiskolben werden erstaunlich groß.

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Die Stangenbohnen klettern quer über die Maispflanzen

 

 

Drei Schwestern in einem Beet: Bohnen ranken am Mais hoch, Kürbis bedeckt den Boden.

 

 

Egal, wer die dicksten Kartoffeln hat: Wir haben den dicksten Mais!

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Mulchen gegen die Sommerhitze

Heute haben wir wieder Grünschnitt geschenkt bekommen. Den legen wir als Mulch zwischen die Pflanzen. Dort schützt er den Boden vor Austrocknung, mit der Zeit kompostiert er auch und bietet den Pflanzen Nährstoffe. Mulchen ist also doppelt gut für ein Beet.

Der Salat vom Projekt „Mit vereinten Gärten“ schaut schon aus der Erde. Mit dem Anbau helfen wir bei der Suche nach einer Salatsorte, die toleranter gegenüber Mehltau ist.

Der Salat gewinnt Schatten, Feuchtigkeit und Nährstoffe aus dem Grünschnitt.
Junger Salat kuschelt sich in den Schutz einer Mulchschicht.
Mit vereinten Gärten: Wir helfen bei der Suche nach einem mehltau-toleranten Salat.

Endlich Regen!

Bei Regenwetter ist der Garten besonders schön. Überall glitzern Tröpfchen, der Boden duftet und vor allem können wir uns das Gießen sparen. Während der Mais jetzt erst richtig anfängt zu wachsen, lösen Johannisbeeren bereits die Erdbeeren ab.

Regentropfen auf einer Ringelblume
Auf den länglichen Mohnblättern bilden Regentropfen glitzernde Perlenschnüre.
Die „drei Schwestern“ Mais, Stangenbohne und Kürbis
Erdbeeren, weiße Johannisbeeren und gelbe Himbeeren sind gleichzeitig reif.

Großer Pflanztag

Die Eisheiligen sind vorbei, das heißt, alle frostempfindlichen Sorten dürfen jetzt in den Boden. Bei mildem Maiwetter zogen viele Pflänzchen aus den Frühbeeten in ihre Reihen um. Erdbeeren und Dicken Bohnen blühen dabei schon, der Schnittlauch wird bereits zurück geschnitten.

Rund herum summen die Bienen. Star des Gartens ist eine Nachtigall, die seit Ostern in der Hecke singt. Wir hoffen, dass der Vogel bald eine Partnerin findet und bei uns brütet.

Für eine Reihe Steckzwiebeln ist überall noch Platz.
Der blühende Schnittlauch wird stellenweise zurückgeschnitten, damit zarte Halme nachwachsen. Als Bienenweide und zur Vermehrung bleibt ein Teil der Blüten stehen.
Junge Selleriepflanzen ziehen in ihr Beet ein.
Die Puffbohnen blühen bereits fleißig.
Die Bienenwiese blüht in allen Farben.

Hausputz für die Bienen

Die beiden Bienenvölker sind letztes Jahr ausgezogen, doch „Nachmieter“ haben sich bereits gefunden und sollen im Sommer in die alten Stöcke einziehen. Vorher mussten diese von alten Waben befreit, gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

An der Farbe erkennt man das Alters des Wachses: Frisch ist es hellgelb. Jedes geschlüpfte Bienenkind hinterlässt eine dunkle Schicht, so dass die Wabe mit der Zeit schwarz wird. Der dunkelbraune Kleber an den Kanten heißt Propolis, er hält das Konstrukt zusammen und schützt gleichzeitig vor Bakterien.

Das angefallene Bienenwachs ist Rohstoff für unser nächstes Experiment: Es wird eingeschmolzen und verarbeitet, etwa zu Wachstüchern, Kerzen oder Kräuter-Kosmetik.

Nachdem Wachs und Propolis weitgehend abgeschabt waren, musste die leere Bienenbeute von außen mit einer bienenfreundlichen Speziallasur – Markenname „Beutenbraun“ – gestrichen werden. Von innen wurden sie zur Desinfektion geflämmt, natürlich auf einem feuerfesten Sandbett. Danach konnten die Wabenträger wieder zusammengesetzt werden, die Beute ist damit bereit für den Einzug eines neuen Bienenvolkes.

Die Waben werden eine nach der anderen heraus genommen. Das alte Wachs kann das neue Volk nicht gebrauchen, nur die Holzlatten sollen gereinigt und wieder zusammengesetzt werden.
Nach dem Entfernen der Waben sieht die leere Bienenbeute noch ziemlich chaotisch aus.
Mit Spatel und Messer wird die Beute von altem Wachs sowie Propolis befreit.
Um Keime zu vernichten, wird das Holz kurz geflämmt.
Bienenbeuten dürfen nur mit einer Speziallasur gestrichen werden.
Das rohe Wachs füllte drei Eimer. Was werden wir wohl daraus gießen?

Kartoffeltag

Über Ostern wollten wir nach und nach die vorgekeimten Kartoffeln einpflanzen. Leider liegt der Mitmachgarten auf dem Gelände des „Park der Sinne“ und ist damit über Ostern abgeschlossen. Deshalb mussten die KAR-toffeln vor KAR-Freitag noch in den Boden.

In der Mitte unseres Kartoffelbeets thront seit diesem Jahr das Hügelbeet, sozusagen ein mit Radischen und anderem Gemüse bepflanzter Komposthaufen. Davor wachsen die Frühkartoffeln, dahinter die später reifenden Sorten.

Beim Ausheben der Furchen kam einige Tierchen zum Vorschein. Der weiß-gelbe Engerling grub sich selbst wieder ein. Zwischen vielen anderen Wildbienen surrte die Blaue Holzbiene vor dem Totholzfach im Insektenhotel.

Nach der unfreiwilligen Osterpause hoffen wir gemeinsam auf Regen.

Fünf Reihen mit je 60cm Abstand sind bereit für Kartoffeln
30cm bis 40cm Abstand zwischen den Kartoffeln
Eine Blaue Holzbiene erkundet das Insektenhotel
Ein kleiner Engerling wächst im Kartoffelbeet heran
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