Winter im Garten
Der Teich friert zu, der Grünkohl steht und der Rosenkohl wird gerade reif. Unsere Kompostwürmer überwintern unter einer dicken Laubschicht, während wir Pläne fürs nächste Jahr schmieden.





Der Teich friert zu, der Grünkohl steht und der Rosenkohl wird gerade reif. Unsere Kompostwürmer überwintern unter einer dicken Laubschicht, während wir Pläne fürs nächste Jahr schmieden.





Heute haben wir die Erdbeerpflanzen winterfest gemacht. Sie sind ziemlich gewuchert, also wurden sie auf die Breite ihrer Reihen zurück geschnitten und von rostigen Blättern befreit.
Zwischen den Pflanzen stecken Zwiebeln, denn die schützen vor Schädlingen. Um Wühlmäuse abzuschrecken, haben wir auch einige Knoblauchzehen vergraben.
Als Gründüngung keimt bereits Senf zwischen den Reihen. Er soll vor dem Winter noch schnell den Boden aufbessern.



Heute war die Schreberjugend Niedersachen für einen Wurmkisten-Workshop bei uns im Mitmachgarten. 18 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schraubten gemeinsam Bausätze von wurmkiste.at zusammen.
In einer Wurmkiste verwandeln Ringelwürmer rohen Bioabfall in Humus. Sie ist ein Ökosystem auf kleinstem Raum, das auf jedem Balkon Platz findet. Statt Küchenabfälle im „grünen Sack“ abholen zu lassen, kann man sie so in wertvolle Pflanzerde und Blumendünger verwandeln.
Eine Wurmkiste bleibt als Anschauungsobjekt im Mitmachgarten. Sobald ein Kompostwurm-Erstbesatz von der Wurmfarm ankommt, werden wir den Zoo in Betrieb nehmen. Dann können Besucher jeden Alters bei uns Regenwürmer streicheln.
Ein paar Eindrücke vom Workshop:










Die selbst wachsenden Bohnenstangen leisten gute Arbeit, sie wachsen den Stangenbohnen stets ein paar Zentimeter voraus.
Dahinter können wir zusehen, wie eine neue Sonne in den Himmel wächst und auf den Garten strahlt – schön, auch wenn das Gießwasser aktuell knapp wird.


Danke, Hannover! Die Nachbarstadt schenkte uns einen Haufen Holzhäcksel. Den haben wir heute auf den Wegen verteilt, die zwischen den Kulturreihen durch die Beete führen.
Danach bauten wir unseren Bohnenwald weiter: Die Maispflanzen sind gerade groß genug, um darunter Stangenbohnen zu säen. Jeder Maisstängel ist nun von ein paar Bohne umgeben, die ihn als Rankstange nutzen sollen. Wenn die Bohnen wiederum einen Wachstumsvorsprung haben, wird als Bodendecker das Bohnenkraut gesät.
Schließlich standen wir – wie schon in Vorjahren – vor dem Mangold-Problem. Die Pflänzchen sind super gewachsen, nun mussten sie dringend vereinzelt werden. Wo ist noch eine Reihe frei, wo ist schon etwas geerntet, wo lässt sich etwas verdichten? Hier sind ein paar Impressionen vom Arbeitssonntag:







Eine winzige Gartenhelferin erlebte ihre 15 Minuten Ruhm: Diese Spinne schleppte ihre Jungen in einem Kokon durchs Blattwerk.
Für kleine Krabbler ist der Garten derzeit besoners attraktiv. Der Mohn überstrahlt die Kornblumen und überall schwirren fleißige Hummeln. Inzwischen haben wir fast alle Beetreihen gesät oder bepflanzt, die ersten Erdbeeren sind geerntet.
Auch in die Umgebung kommt neues Leben, die Stadt plant öffentliche Spiel- und Sportflächen auf dem Erweiterungsgelände. Es bleibt also spannend!


Über uns
Der Laatzener Mitmachgarten ist ein Permakultur-Projekt am „Park der Sinne“. Hier kann jeder mitgraben, mitpflanzen, mitgießen, miternten.
Wir treffen uns jeden Donnerstag ab 17:00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit im Gemüsegarten. Ihr findet uns über den kleinen Weg hinter dem Kiosk „Gartenhaus“ im Park, oder über den Parkplatz des ehemaligen IBM-Clubs.
Jeder ist willkommen, donnerstags spontan dazu zu kommen. Weder Anmeldung noch Vorkenntnisse sind erforderlich.


Regelmäßige Termine
Jeden Donnerstag, ab ca. 17:00 Uhr – Offenes Gartentreffen (großes Team)