Der ‚Social Media‘ – Mitmachgarten

Wir laden Euch zum Frühling ein!

Für Stadtmenschen ohne eigenen Garten ist der Mitmachgarten der perfekte Ort, um eigenes Gemüse anzubauen und nette Leute zu treffen. Zehn Jahre lang kannte man ihn als Permakultur-Garten mit meist einjährigen Gemüsesorten. Im elften Jahr folge ein großer Umbau: Obstbäume! Jetzt geht es in den zwölften Frühling. Gemeinsam mit allen Interessierten, werden wir Möhren und Mais zwischen Apfelbäumchen und Beerensträuchern anbauen. Im „Sommer des Eichhörnchens“ wird es Aktionen rund um die niedlichen Kletterkünstler geben.

Permakultur bedeutet Kreislaufwirtschaft nach den Regeln der Natur. Nützliche Kräuter, die von selbst kommen, dürfen bleiben. Um Gemüse zu säen und zu pflanzen, legen wir nur die benötigten Beetreihen frei. Natürlich verwenden wir weder Mineraldünger noch Pestizide. So sind unsere Beete voller Leben, schillernde Käfer und Honigbienen begleiten uns bei der Arbeit.

Je mehr Hände mit anpacken, desto mehr Spaß macht es. Alle Interessierten sind herzlich zu unseren drei Frühlingsaktionen eingeladen. Ziel ist der Aufbau einer festen Gruppe für wöchentliche Gartentreffen.

14. März, 14 Uhr: Ostern ist nah! Wir schneiden Frühlingssträuße, die in der Vase aufblühen und den Frühling in die Wohnung holen sollen. Denn die Beerensträucher müssen in Form geschnitten werden. Aus den anfallenden Zweigen darf sich jeder einen Strauß zum Mitnehmen binden.

12. April, 14 Uhr: Aussaat. Wir entkrauten Beetreihen und lockern den Boden auf, um dann Radieschen, Zwiebeln, Erbsen und andere Gemüse auszusäen. Kinder haben daran besonders Spaß, denn in frischer Erde findet sich immer etwas Lebendiges.

16. Mai, 14 Uhr: Holzarbeiten. Wir reparieren den Zaun vor dem Kompost und andere Holzwerke, pflegen die Schubkarren und bessern die Teichterrasse aus. Hier braucht niemand einen grünen Daumen.

Treffpunkt ist im Mitmachgarten, Am Holze, 30880 Laatzen. Der Garten liegt direkt neben dem Park der Sinne. Es ist vom Parkplatz aus über den Durchgang zum Sportplatz oder vom Gartencafe aus durch das kleine Tor leicht zu finden.

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Die Streuobstwiese ist fertig

Wir sind jetzt ein Obstgarten. Auf allen Beeten stehen seit diesem Jahr Obstbäume und Beerensträucher. Sie werfen Schatten, so dass der Boden weniger austrocknet. Vor allem sollen sie wachsen, sich breit machen und eines Tages die ersten Früchte tragen.

Der neue Zwetschgenbaum, dahinter der neue Apfelbaum.

Es begann mit zwei Ideen. Wir wollten den Garten pflegeleichter und klimaresilient gestalten. Der NABU Laatzen suchte Flächen, um sie für Vögel, Fledermäuse und Insekten aufzuwerten. Was lag da näher, als gemeinsam eine artenreiche Streuobstwiese anzulegen – gleich hier in Laatzen-Mitte? Also stellten wir einen Förderantrag bei der Bingo Umweltstiftung, der zu unserer großen Freude genehmigt wurde.

Mit 8 Bäumen und 8 Sträuchern wandelten wir dem Mitmachgarten in Teilen in eine Obstwiese um. Die Gehölze wurden nicht nach Ertrag ausgewählt, sondern nach ihrem Nutzen für Flora und Fauna. Um das Konzept zu erklären, befestigten wie kleine Infotafeln vor den Bäumen, die jedes Gehölz und seinen Nutzen für die Tierwelt erklären. Erklärt haben wir diesen Sommer überhaupt sehr viel, und zwar jedem Zufallsgast das ganze Konzept.

Infotafeln werden vor jedem Baum platziert.

Das Projekt sollte komplett autofrei durchgeführt werden, also mussten die Pflanzen aus Gartencentern in der Nähe kommen. Im April pflanzten wir den ersten Fahrradanhänger voll Jungpflanzen. Süßkirsche und Zwetschge zogen ins noch leere Tomatenbeet ein, im Mai folgten dazwischen die Tomaten. Neben den Birnbaum setzten wir zwei Sanddornsträucher – da Sanddorn zweihäusig ist, jeweils eine weibliche und eine männliche Pflanze.

Gegenüber vom Birnbaum folgte kurz darauf der Apfelbaum. Dabei erklärten wir das Projekt einigen Familien die zufällig im Garten spazieren gingen. Ein Paar aus Hannover schenkte uns daraufhin einen Ginkobaum aus dem eigenen Garten, der zwar nicht ins Konzept der heimischen Gehölze passt, jedoch seinen Platz als Schattenspender am Kräuterbeet fand.

Eberesche und Holunder waren für eine Beetreihe vorgesehen, die komplett mit Disteln verkrautet war. In einer mehrstündigen Aktion gruben wir die Disteln aus und räumten die Erde komplett frei, bevor wir die Gehölze pflanzten. Da der Boden nun schnell austrocknete, war regelmäßiges Gießen angesagt.

Vorher und nachher: ein Distelgestrüpp musste Platz machen für Eberesche und Holunder.

Den ehemaligen Trockenrasen vor dem Teich hackten wir kräftig durch, bevor wir neue „Hannovermischung“ als Bienenweide säten. Im neuen Jahr dürfen Obstgehölze und Blumenwiese um die Wette blühen!

Wie geht es nun weiter? Natürlich wird weiterhin Gemüse zwischen den Bäumen wachsen, sogar besser als zuvor. Denn die Wurzeln der Obstgehölze stabilisieren den Boden, so dass ein Starkregen ihn nicht so leicht wegspülen kann. Im heißen Sommer werfen die Baumkronen etwas Schatten, so dass der Boden weniger austrocknet.

Wenn wir mal nicht dazu kommen, alle Beetreihen zu bearbeiten, wird eben nur ab und zu gemäht oder entkrautet. Dann darf die Streuobstwiese ganz Wiese sein, mit allen Wildblumen.

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Mitmachaktion am 15. März ab 11 Uhr

Unsere kleine Gartengruppe benötigt dringend tatkräftige Unterstützung. Wir sind Neugierig auf Austausch, Begegnung und gemeinsame Arbeit.

Wer hat Lust, mit uns am nächsten Samstag, 15.03. ab 11:00 (open end) weitere Vorbereitungen für das Frühjahr zu treffen?

Kompost verteilen, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch in die Erde bringen, unsere Terrasse mit neuen Brettern ausbessern, Boden mit dem Grelinettespaten lüften.

Wir halten weiter an dem wunderbaren Konzept fest, dass der Garten frei zugänglich ist, kein Geld kostet und als öffentliche Fläche ein Experiment ist, ob aus der Begegnungsstätte etwas Wunderbares wachsen kann.

Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn der Garten auch in diesem Jahr in einer bunten Farb- und Gemüsevielfalt zum Ort des Verweilens wird.

Damit das klappt, brauchen wir euch! Bitte kommt einfach dazu oder meldet euch mit Rückfragen bei kontakt@mitmachgarten-laatzen.de

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Helfende Hände dringend gesucht

Der Sommer verwöhnt den Garten mit Sonne und Regen, so dass wir kaum gießen müssen. Zwischen den Gemüsereihen blüht Bienenweide und langsam reifen die ersten Tomaten.

Trotz allem ist es etwas einsam im Garten. Wir wären gern mehr. Wir hätten gern – DICH!

Hast du Lust, mit Spaß und ohne Vorkenntnisse im Permakulturgarten mitzugärtnern? Dann schreib eine Mail an alle@mitmachgarten-laatzen.de, dann verabreden wir uns im Garten und zeigen dir alles.

Eine Hummel und zwei Käfer erkunden eine Artischockenblüte.
Die Tomatenzeit rückt näher.
Colastrauch, Johanniskraut und Minze bilden ein blühendes Dickicht.
Eine Johannisbeere leuchtet in der Sonne.
Ein Wald aus Tomaten und Kohl.
Blumen mogeln sich zwischen die Minzenstengel.
Eine Rose klettert am Eingangsschild hoch.
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Folgt uns auf Mastodon!

Frische Fotos aus dem Garten kennt ihr von Instagram. Seit Kurzem sind wir zusätzlich im freien Internet zu finden. Auf dem nicht-kommerziellen Microblognetz Mastodon findet ihr uns unter https://norden.social/@mitnachgarten.

Im Kräuterbeet duftet endlich wieder alles. Aus alten Zweigen der Eberraute wachsen neue Triebe, die im Vorbeigehen eine Wolke von Cola-Aroma freisetzen. Zwei Schritte daneben wagen sich die Minzen aus der Erde.

Über Ostern schaffen wir es hoffentlich, die Kartoffeln in die Erde zu bringen.

Minze wächst neu aus dem Boden, noch ohne Stängel.
Aus alten Zweigen der Eberraute wachsne neue Triebe.
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Saisonstart 2024

Ein sonniger Februartag ist genau richtig, um die trockenen Halme vom Vorjahr von den Beeten zu räumen.

Ein Regenbogen am Himmel über dem Garten
Die Gartensaison begrüßte uns mit einem Graupelschauer und einem Regenbogen
Ungepflegte Beete mit Gestrüpp und Gras
Gras wächst in die Beete. Es ist höchste Zeit, mit dem Aufräumen zu beginnen.
Ein winziger Mirabellenbaum
Der im Herbst gepflanzte Mirabellenbaum ist angewachsen und trägt frische Knospen.
Aus dem Zweig eines Himbeerstrauchs entspringt ein grüner Blatttrieb
Die Himbeersträucher können den Frühling kaum erwarten.
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