Newscenter

"Danke für Ihr Engagement!"

Sommerfest des Ministerpräsidenten für jugendliche Ehrenamtliche

"Auch wenn Sie gar kein Dankeschön erwarten – es ist gut, dass Sie erzählen, was Sie ehrenamtlich machen, damit es Nachahmer findet." Dennoch gab es herzliche Dankesworte und noch vieles mehr beim 14. Sommerfest für rund 170 ehrenamtlich aktive Jugendliche. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hatte am 28.05.2010 ins Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung geladen und Jugendliche aus den Mitgliedsverbänden des Landesjugendrings Niedersachsen, aus der niedersächsischen Sportjugend und vom Landesschüler-innenrat genossen diese besondere Würdigung. Ein leckeres Buffet, Theater und Livemusik und viele Gespräche mit den anwesenden Politiker-inne-n sowie nicht zuletzt der allen Wetterberichten trotzende Sonnenschein sorgten für gute Laune und glückliche Gesichter.

"Wir wollen Ihnen mit dem Sommerfest eine Wertschätzung geben für das, was Sie in Ihrer Freizeit machen", so Wulff. Auch die neue Jugend- und Sozialministerin Aygül Özkan würdigte das Engagement der Jugendlichen: "Wir wollen Ihren Elan unterstützen und wir möchten auch etwas davon mitnehmen." Auch die neue Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen, der neue Kultusminister Bernd Althusmann, Finanzminister Hartmut Möllring sowie einige Staatssekretäre und Landtagsabgeordnete suchten das Gespräch mit den Jugendlichen.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen Fragen der Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Jugendarbeit, die Gleichstellung der Jugendleiter-in-Card (Juleica) mit der Ehrenamtscard bei Vergünstigungen für Ehrenamtliche sowie das Förderprogramm Generation 2.0.

Wie in den letzten 13 Jahren war der Landesjugendring Niedersachsen Kooperationspartner der Veranstaltung. Den kulturellen Rahmen mit Livemusik und Theater gestalteten Absolvent-inn-en des Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur und Politik; die Inszenierungen wurden im Rahmen von Bildungsseminaren der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) erarbeitet.
Live-Eindrücke vom Sommerfest gibt's hier:juleica.posterous.com. Getwittert  wurde auch: twitterwallr.com/sommerfest10.


Wulff gegen Führungszeugnis-Pflicht

für Jugendleiter-innen

Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. begrüßt die ablehnende Haltung von Ministerpräsident Christian Wulff zur Einführung einer Führungszeugnispflicht für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit. Anlässlich des alljährlichen Sommerfestes der Niedersächsischen Landesregierung für ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter erklärte Wulff am 28.05.2010, dass er ein polizeiliches Führungszeugnis für "Ehrenamtliche natürlich gar nicht wolle."

Seit mehreren Wochen gibt es im Zusammenhang mit dem vermehrten Bekanntwerden von sexuell orientierten Gewalttaten an Jugendlichen bundesweit eine Diskussion, wie junge Menschen besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden können.

"Wenn der Ministerpräsident des Bundeslandes mit den meisten Juleicas die Einschätzung der Jugendverbände teilt, dass ein Führungszeugnis kein geeignetes Schutzinstrument ist, dann sollte dies eine Signalwirkung für die bundesweite Diskussion haben" bringt LJR-Vorstandsmitglied Jens Risse die Hoffnung des Landesjugendrings zum Ausdruck, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine Führungszeugnis-Pflicht für Jugendleiterinnen und Jugendleiter nicht sinnvoll ist.

Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. unterstützt das Ziel, junge Menschen vor sexualisierter Gewalt besser zu schützen, zugleich hat der LJR in seiner Stellungnahme deutlich gemacht, dass ein verpflichtendes erweitertes Führungszeugnis für Jugendleiterinnen und Jugendleiter kein wirksames Instrument ist, um den Schutz zu verbessern, da die Aussagekraft bei jungen Menschen kaum gegeben ist und dass ein solches Führungszeugnis daher häufig in falscher Sicherheit wiegen und einen riesigen bürokratischen Aufwand für Jugendverbände nach sich ziehen würde. Der Landesjugendring hat sich deshalb dafür ausgesprochen, die Anstrengungen um eine Sensibilisierung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern für sexualisierte Gewalt zu verstärken und die präventiven Angebote weiter auszubauen.


Prävention und Sensibilisierung

– kein verpflichtendes Führungszeugnis für Jugendleiter-innen

In einer heute veröffentlichten Stellungnahme spricht sich der Landesjugendring Niedersachsen e.V. deutlich gegen ein verpflichtendes Führungszeugniss für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit aus.

Um Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen, ist es nach Ansicht des Landesjugendrings sehr viel wirkungsvoller, wenn präventive Angebote ausgebaut und Jugendleiter-innen noch stärker sensibilisiert und qualifiziert werden.

Ein verpflichtenden Führungszeugnis ist aus Sicht des Landesjugendrings Niedersachsen ein "bürokratisches, praxisfernes und ehrenamtsfeindliches Monster", mit dem das begrüßenswerte Ziel, junge Menschen vor sexualisierter Gewalt zu schützen, nicht erreicht werden kann.

Die gesamte Stellungnahme kann auf www.ljr.de nachgelesen werden.


neXTkonferenz 2.0

Ein Tag voller Ideen für die Jugendarbeit!

Jugendarbeit in Niedersachsen ist "der Zeit voraus" und wird dies genau unter diesem Motto bei der neXTkonferenz 2.0 am 11.09.2010 auch unter Beweis stellen. Die neXTkonferenz 2.0 soll die bislang größte niedersachsenweite Fachtagung der Jugendarbeit werden: Mehr als 300 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter-innen der Jugendverbände, Jugendpflegen und Jugendringe sowie aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung werden an diesem Tag in Hannover erwartet, um die Zukunft der Jugendarbeit in den Blick zu nehmen und mit namhaften Referent-inn-en zu verschiedenen aktuellen Themen der Jugendarbeit zu diskutieren.
Auch das Veranstaltungskonzept der neXTkonferenz 2.0 wird bereits "der Zeit voraus" sein: Die Fachveranstaltung verbindet klassische Formen einer Fachtagung, die Idee der Barcamps und Elemente einer OpenSpace-Veranstaltung und schafft eine Vernetzung von Jugendarbeit, Wissenschaft, Politik und Web 2.0.
Prof. Dr. Rolf Kreibich (Direktor des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin) wird als zentraler Keynote-Speaker zu Beginn einen Blick in die Zukunft werfen und Szenarien aufzeigen, wie sich das Leben in Deutschland unter sozialen, technologischen, ökologischen und ökonomischen Blickwinkeln verändern könnte. Szenarien, die auch für die Jugendarbeit Relevanz haben werden.
Welche Herausforderungen und Chancen sich für die Jugendarbeit in den kommenden Jahren angesichts dieser Szenarien ergeben soll dann auch in den folgenden Sessions erarbeitet und diskutiert werden. Im Themenschwerpunkt „Bildung, Engagement und Ehrenamt” wird u.a. Prof. Roland Roth darauf eingehen, wie Unterstützung und Förderung von ehrenamtlicher Jugendarbeit gestaltet werden sollte. 
Die beiden weiteren thematischen Schwerpunkte der neXTkonferenz 2.0, Gender Mainstreaming und Medienkompetenz wird Dr. Caroline Roth-Ebner zusammenbringen und u.a. der Frage nachgehen, ob es eine geschlechterspezifische Mediennutzung gibt und die Diskussion eröffnen, welche Rolle dies auch für Jugendarbeit hat.
Die Entwicklung eines jugendgerechten Zukunftsszenarios schließlich steht im Mittelpunkt des Schwerpunktes "neXT2020". Anregenden Input verspricht Wolfgang Gründinger, engagierter Vorkämpfer für Generationengerechtigkeit, u.a. im Think Tank 30 und der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. 
Für den gemeinsamen Abschluss schließlich sorgt Hendrik Heuermann: Der Mit-Herausgeber des Buchs "Reboot_D: Digitale Demokratie – alles auf Anfang" wird Anstöße dafür geben, wie Mitwirkung und Mitbestimmung angesichts der Web 2.0-Perspektive neue Möglichkeiten der Partizipation eröffnen, kollektive Intelligenz freisetzen und der Demokratie eine neu Form geben können.
Die neXTkonferenz 2.0 findet im Rahmen des Förderprogramms "Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit" statt, in dessen Kontext die Projekte neue Methoden und Arbeitsansätze der Jugendarbeit erproben können, und wird vom Niedersächsischen Sozialministerium gefördert. Die Veranstaltung soll im Sinne einer Netzwerktagung aber auch Beziehungen und Schnittmengen zwischen "Generation 2.0" und anderen Arbeitsschwerpunkten der niedersächsischen Jugend(verbands)arbeit wie z.B. neXTgender, neXTmedia, neXT2020, Juleica, neXTschule, myjuleica.de und neXTvote aufzeigen, vertiefen und so zu einer gegenseitigen Befruchtung beitragen. 
Weitere Informationen zur neXTkonferenz sind ab sofort immer aktuell auf www.neXTkonferenz.de zu finden. Tickets für die neXTkonferenz 2.0 können ebenfalls auf der Webseite bestellt werden - wer sich sein/ihr Ticket bis zum 21.06.2010 sichert, bekommt es zum Frühbucherpreis von 15,00 Euro. Ehrenamtliche mit Juleica zahlen lediglich 10,00 Euro.


Wir schwingen mit:

Mehr Kommunikation dank Web 2.0

Mehr Kommunikation, mehr Partizipation, mehr Unterstützung für gemeinsame Interessen: Die Jugendverbandsarbeit gewinnt durch das Web 2.0 viel Potenzial hinzu, so das Fazit des Bonner Medienpädagogen Jürgen Ertelt (IJAB Bonn e.V.) bei der 33. Vollversammlung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. am Samstag, dem 06.03.2010 in Hannover. „Die Möglichkeiten, die das Internet für Partizipation bietet, sind noch lange nicht ausgereizt”, betonte Ertelt. Die politisch Verantwortlichen hätten allerdings noch viel Nachholbedarf und zeigten viel Unsicherheit im Bezug auf das Web 2.0. Für Jugendliche dagegen seien virtuelle und reale Welt längst zusammengeschmolzen. „Im Jugendverband eröffnet die Nutzung von Social Media, ob via Blogg, Wiki oder Facebook, ein Mehr an Kommunikation und Mitwirkung und ermöglicht Entscheidungen, die von vielen verantwortet werden. Man muss lernen, mitzuschwingen, auch wenn Dinge noch nicht zu Ende gedacht sind. Gemeinsam entwickelt man vieles”, so Ertelt. 

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt stand bei der Vollversammlung, die im Ökumenischen Kirchencentrum der Ev.-luth. Bonhoeffer-Kirchengemeinde in Hannover-Mühlenberg statt fand, die Wahl eines neuen Vorstandes im Vordergrund. Als Vorstandssprecher bestätigt wurde Frank Ahrens (DGB-Gewerkschaftsjugend), als Schatzmeisterin Susanne Martin (Deutsche Schreberjugend). Als weitere gleichberechtigte Vorstandsmitglieder wählten die Delegierten Jens Risse (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), Jan-Hinnerk Scholljegerdes (Arbeitgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Niedersachsen), Steffen Stubenrauch (JugendAktion Natur- und Umweltschutz Niedersachsen) sowie Cordula Hasenkamp-Meinheit (DLRG-Jugend), die Barbara Grill (ebenfalls DLRG-Jugend) ablöste. 

Die Delegierten verabschiedeten folgende Anträge: „Für eine gesunde Umwelt – keine Atommüllendlagerung in Niedersachsen”, „Einen wirkungsvollen Jugendarbeitsschutz erhalten – Auszubildende und junge Menschen vor betrieblicher Willkür schützen”, „Gesetzesentwurf zum Niedersächsischen Versammlungsrecht verletzt demokratische Grundrechte” und „Chancen der Medienpolitik und Medienpädagogik nutzen". 

Beschlüsse der 33. Vollversammlung sowie Bilder gibts wie immer auf unserer Homepage www.ljr.de


myjuleica.de

Seit dem 1. Februar 2010 ist myjuleica.de online:

myluleica.de ist die medienpädagogische Community
der Jugendarbeit in Niedersachsen
.

Durch die Kooperation mit juleica.de und dem Online-Antragsverfahren verfügen bereits heute über 5.000 Jugendleiter-innen über eine Account für myjuleica.de.

myjuleica.de ist aber nicht „nur“ eine vollwertige Community . wie z. B. SchülerVZ oder facebook - myjuleica.de ist zugleich eine Vernetzungsplattform für Jugendpflegen, Jugend-verbände und Jugendinitiativem:

Jede Jugendgruppe kann sich nun online mit einer eigenen kleinen Website präsentieren - inklusive News und Veranstaltungskalender und als virtueller Treffpunkt der Gruppenmitglieder. Für die Jugendleiter-innen stehen darüber hinaus weitere Tools zur Verfügung, die bei der Organisation des „realen“ Gruppenalltags helfen, wie z. B. eine Gruppenverwaltung.

Die besonderen Aktionen der Jugendgruppe (Freizeiten, Seminare, Jugendleiter-Ausbildungen, Konzerte,…) können außerdem mithilfe eigener Profile online vorbereitet, beworben und es können Teilnehmer-innen gewonnen werden. Checklisten u. Ä. unterstützen die Jugendleiter-innen dabei.

Jeder niedersächsische Landkreis und jede Gemeinde hat außerdem eine regionale Startseite: Sie bietet interessierten Jugendlichen und Eltern einen Überblick über alle Jugendgruppen und Aktionen, die in der jeweiligen Region eingetragen wurden - außerdem gibt es einen Materialpool, den Überblick über Juleica-Vergünstigungen und regionale News: die „gelben“ Seiten der Jugendarbeit!

Bei der Konzeptionierung wurde darauf geachtet, dass die Plattform medienpädagogischen Ansprüchen genügt. Die User-innen sollen auf myluleica.de für den verantwortungs-bewussten Umgang mit sozialen Netzwerken qualifiziert werden.

myjuleica.de soll keine Konkurrenz zu den bestehenden Webseiten der Jugendringe, Jugendpflegen und Jugendverbände sein, sondern eine Ergänzung. Deshalb bietet myjuleica.de zahlreiche Möglichkeiten zum „Content-Sharing“ - Inhalte müssen so nur einmal eingegeben werden und erscheinen auf verschiedenen Webseiten.

Da die Jugendpflegen/Jugendämter und die Jugendringe eine besondere Funktion in der Jugendarbeit und bei der regionalen Vernetzung der verschiedenen Träger haben, ist für die Jugendpflegen und Jugendringe i.d.R. bereits ein entsprechendes Gruppenprofil vorbereitet.

Viele weitere Informationen zu den Möglichkeiten auf myjuleica.de sind auch unter www.myjuleica.de in der Rubrik Media-Skills zu finden, die auch ohne Log-in-Daten besucht werden kann.



Für Rückfragen und Anregungen steht zur Verfügung:

Landesjugendring Niedersachsen e.V. * Zeißstraße 13 * 30519 Hannover
t 0511.5194510 f 0511.519451-20
e info@ljr.de


Moonwalk, Rap und das Schrebbywittchen

Auf der Suche nach Spiel, Spaß und außerschulischer Bildungsarbeit traf das Schrebbywittchen am Donnerstag, dem 29.10.2009 auf rund 100 Gäste aus Jugendverbänden, Politik und Verwaltung. Diese waren der Einladung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V (LJR) zu den 32. feier-abend-gesprächen gefolgt. Gastgeber dieses "parlamentarischen Abends" waren die DGB-Jugend und die Schreberjugend Niedersachsen. Rund 20 Landtagsabgeordnete aller Fraktionen fanden nach einem langen Plenartag den Weg in die Räumlichkeiten der Bildungsvereinigung "Arbeit und Leben" in Hannover. Außer einem leckeren Buffet und anregenden Gesprächen bot sich den Gästen ein eindrucksvolles Entertainment: So mutierte das Maskottchen der Schreberjugend zum "Schrebbywittchen" und traf in einem kurzen Theaterstück auf Bastel- und Juleicazwerge. Darüber hinaus zeigte die Schreberjugend des Berggarten Herrenhausen eine Tanzhommage an Michael Jackson. Von der DGB-Jugend gab es nachdenkliche Töne zur Jugendarbeitslosigkeit und zu den Folgen der Wirtschaftskrise.

Susanne Martin und Frank Ahrens (Vorstand LJR) nahmen die Gäste in ihrer Rede mit auf eine Reise durch die Vielfalt der aktuellen Projekte und Programme in der niedersächsischen Jugendarbeit. Nur auf Wünsche von Ehrenamtlichen zu reagieren, reiche nicht, so Susanne Martin. Daher steckten die Mitgliedsverbände des LJR viel Energie in "Projekte, die den Zeitgeist treffen, jugendliche Ideen aufgreifen und die Jugendarbeit fit für die Zukunft machen". Unter den neuen Projekten hoben Martin und Ahrens insbesondere das neue Förderprogramm Generation 2.0, das Zukunftsprogramm neXT2020, das Förderprogramm neXTgender, das Projekt neXTmedia und die medienkompetente Community myjuleica.de hervor.

Dr. Ursula Aumüller-Roske, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Sozialministerium, freute sich über das Lob für die vom Sozialministerium geförderten Projekte und das „Tempogrußwort” der fünf jugendpolitischen Sprecher-innen. Diese meisterten die an sie gestellte besondere Herausforderung ausgezeichnet, indem sie die ihnen jeweils zugedachte Minute optimal ausnutzten und sogar einen Rap dichteten.

Die Schreberjugend Niedersachsen hat mit einer guten Vorstellung bei den Feierabendgesprächen eindrucksvoll gezeigt, was sie als Jugendverband drauf hat. Insbesondere die Zielsetzung, sich als kleinen sympathischen Verband darzustellen, der Erlebniswelten für Kinder und Jugendliche ermöglicht, ist voll aufgegangen!


Hier eine kleine Fotoshow über unseren Abend.


Aber auch der LJR hat schöne Fotos ins Internet gestellt:
http://www.ljr.de/FAG-2009.797+M54a708de802.0.html


"Generation 2.0"

Engagement & Bildung in der Jugednarbeit

Holt euch die Sterne vom Himmel!
Ihr seid in der Jugendarbeit ehrenamtlich aktiv und habt eine Idee für ein tolles Projekt? Ihr wollt mal was Neues ausprobieren? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür! Denn GENERATION 2.0, das niedersächsische Förderprogramm für Engagement und Bildung in der Jugendarbeit bietet die Möglichkeit, eure Projekte jetzt mit 2.500 oder sogar bis zu 10.000 Euro fördern zu lassen!

Worum geht es genau?


Gemeinsam für die Jugendarbeit in Niedersachsen



Nachdem sich der Landesjugendring und das niedersächsische Sozialministerium bereits Ende letzten Jahres darauf verständigt haben, 2009 ein ganzes Bündel neuer Initiativen und Maßnahmen zur Unterstützung der Jugendverbandsarbeit auf den Weg zu bringen, war es jetzt an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

In einem Gespräch zwischen dem Landesjugendring-Vorstand und der Staatssekretärin im Nds. Sozialministerium, Frau Dr. Christine Hawighorst, bestand die Gelegenheit, die ersten Erfolge zu würdigen und die neu gestarteten Entwicklungsprozesse in den Blick zu nehmen.

In seiner Begrüßung würdigte der Vorstandssprecher des LJR, Frank Ahrens, noch einmal die bisherige Zusammenarbeit: "Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft leistet und die Jugendarbeit im Interesse der Kinder und Jugendlichen als Zukunftsmotor unterstützt und fördert."

Den thematischen Beginn machte die aktuell laufende Juleica-Kampagne: Knapp zehn Jahre nach dem bundesweiten Start der Juleica hat hier mit einem neun Design und der Einführung des Online-Antragsverfahrens das Zeitalter der Juleica 2.0 begonnen. Das Juleica-Update begleitet eine niedersachsenweite Imagekampagne, welche von der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann im Rahmen des Juleica-Tages Anfang des Jahres gestartet wurde. Die bundesweite Plattform zur Juleica, www.juleica.de, wird in Zusammenhang mit einem weiteren Projekt des LJR, neXTmedia, einem Kooperationsprojekt mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, nun für niedersächsische Jugendleiter-innen schrittweise ausgebaut, so dass beim Juleica-Fachtag am 09.09.2009 mit www.my.juleica.de eine medienpädagogische Vernetzungs- und Communityplattform gelauncht werden kann.

Einen weiteren Schwerpunkt des Gespräches bildete das vom Land geförderte Programm „neXTgender” zur Umsetzung des Gender Mainstreamings in der Jugendarbeit, das vom Landesjugendring federführend organisiert wird. Nach einem partizipativen Entwicklungsprozess des Programms werden in den nächsten Wochen die ersten Verbandsprojekte starten können und am 27.10.2009 findet ein erster großer Fachtag statt. Aktuelle Informationen zu neXTgender sind auf der Website www.neXTgender.de zu finden, die auch programmbegleitend als Vernetzungsplattform zur Verfügung steht.

Mit den Highlights in der Arbeit der Jugendverbände und weiteren LJR-Projekten vom Zukunftsprogramm neXT2020 über neXTschule, neXTvote bis neXTklima konnte das bunte Bild einer aktiven und zukunftsgerichteten niedersächsischen Jugendarbeit abgerundet werden.

Nach Abschluss des Modells zur Nachhaltigkeit des Niedersächsischen Jahres der Jugend 2006 soll jetzt noch ein weiterer Schwerpunkt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements und zur Stärkung der Jugendarbeit als außerschulischer Bildungsbereich für Kinder und Jugendliche gesetzt werden. Damit kann den Unterstützungswünschen der Jugendverbände für ihr Zukunftsprojekt neXT2020, aber auch dem Unterstützungsbedarf für weitere Entwicklungs- und Kooperationsprojekte entsprochen werden.

Im Ergebnis des Gesprächs waren sich beide Seiten völlig einig, dass die Intensivierung der Zusammenarbeit eine wesentliche Grundlage für mehr Fachlichkeit, Qualität und Innovation geschaffen hat und einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Jugendarbeit in Niedersachsen leistet.


Start der Juleica-Kampagne

Am 01.04.2009 startet das Online-Antragsverfahren für die Jugendleiter|in-Card (Juleica) – parallel dazu kann dann landesweit mit verschiedenen Produkten für die Juleica und für mehr Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit geworben werden.

In diesen Tagen verlassen über 1.000 Briefe an die freien und öffentlichen Träger der Jugendarbeit die Geschäftsstelle des Landesjugendrings Niedersachsen. Damit erhalten die Träger ein buntes Startset, um vor Ort die neue Juleica bekannt zu machen, Lust auf ehrenamtliches Engagement zu wecken und für mehr gesellschaftliche Anerkennung zu werben.

Das Startset enthält Plakate, Informationsfolder, Postkarten und Hinweise zur Antragstellung. Ergänzt werden diese Publikationen durch zahlreiche Mustertexte, Gestaltungsvorlagen und Ideen für Aktionen, die unter http://www.niedersachsen.juleica.de heruntergeladen werden können.

"Die Juleica hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Markenzeichen der niedersächsischen Jugendarbeit entwickelt. Mit dem neuen Antragsverfahren und der Kampagne »macht niedersachsen lebendiger« werden wir die Popularität der Juleica weiter steigern", äußert sich LJR-Vorstandssprecher Frank Ahrens zuversichtlich und freut sich auf viele Juleica-Aktionen der Jugendverbände, der örtlichen Jugendpflegen und der Jugendringe.

Hier noch zwei ganz wichtige Hilfen für euren Juleica - Online -Antrag zum downloaden:

Juleica - Antragsschritte [3.269 KB]

Juleica - Bild-Hinweise [294 KB]


Juleica online beantragen

Hier noch zwei ganz wichtige Hilfen für euren Juleica - Online -Antrag zum downloaden:

Juleica - Antragsschritte [3.269 KB]

Juleica - Bild-Hinweise [294 KB]


Gemeinsam für Bildung...



und mehr freiwilliges Engagement! Beschlüsse der 32. Vollversammlung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V.

"Ehrenamtliches Engagement ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken" stellte Frank Ahrens, Vorstandssprecher des Landesjugendrings Niedersachsen e.V., im Rahmen der 32. Vollversammlung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. am 07.03.2009 fest.

Unter der Überschrift "Die Förderung ehrenamtlichen Engagements kann nur gemeinsam gelingen" fordern deshalb die Mitgliedsverbände des Landesjugendrings alle gesellschaftlichen Träger auf, ihr Engagement und ihre Unterstützung zu verstärken und so der zentralen gesellschaftlichen Bedeutung freiwilligen Engagements mit der nötigen Aufmerksamkeit und Würdigung gerecht zu werden.
Mit zwei weiteren Beschlüssen positionierte sich der LJR im Bereich Bildungspolitik.

So wird das Land Niedersachsen aufgefordert, mithilfe schulorganisatorischer Regelungen sicherzustellen, dass landesweit einheitlich regelmäßig zwei Nachmittage in der Woche vom Pflichtunterricht freigestellt werden, damit Jugendliche die Möglichkeit haben, an außerschulischen Angeboten teilzunehmen bzw. diese verantwortlich durchzuführen.

Als Fortführung eines im letzten Jahr gefassten Beschlusses und in Zusammenhang mit dem aktuellen Zukunftsprogramm "neXT2020" der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings verabschiedeten die Delegierten den Beschluss "Impulse für eine chancengerechte Bildung". Hier spielen insbesondere die Ausrichtung und Anerkennung der Bildungsangebote in Zusammenhang mit der Bildungsbiografie von Kindern und Jugendlichen über die formale Bildung hinaus eine Rolle, Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Verhältnissen gleiche Chancen zu bieten wie denen, deren Eltern aus den oberen sozialen Milieus kommen, sowie die Notwendigkeit, verstärkt in Bildung zu investieren.

Die Beschlüsse stehen auf www.ljr.de zum Download zur Verfügung.


Vertreter-innen der Landtagsfraktionen...

sind sich einig: freiwilliges Engagement in der niedersächsischen Jugendarbeit muss gestärkt werden!

Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar und braucht ernst gemeinte Unterstützung - darin waren sich die Teilnehmer-innen der Diskussionsrunde mit dem Motto "macht Niedersachsen lebendiger - freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit" im Rahmen der 32. Vollversammlung einig.

Am Samstag, den 07.03.2009 diskutierten die Vertreter-innen der Landtagsfraktionen aus fünf Landtagsausschüssen auf Einladung des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. gemeinsam mit Vertreter-inne-n der niedersächsischen Jugendverbände über Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeit ehrenamtlich Engagierter in der Jugendarbeit. Der aktuelle bundesweite Juleica-Sachstand und die kürzlich gemeinsam mit der Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann gestartete Juleica-Kampagne in Niedersachsen wurden zum Anlass genommen, dem freiwilligen Engagement in der Jugendarbeit im Rahmen der 32. Vollversammlung im Ökumenischen Kirchencentrum der Ev.-luth. Bonhoeffer-Gemeinde in Hannover-Mühlenberg eine breitere inhaltliche Debatte zu widmen.

Mit den Vertreter-inne-n der Landtagsfraktionen Hans-Christian Biallas (CDU), Roland Riese (FDP), Dr. Gabriele Andretta (SPD), Enno Hagenah (Bündnis 90/Die Grünen) und Pia-Beate Zimmermann (Die LINKE), die als Sprecher-innen ihrer Partei für verschiedene Ausschüsse eingeladen waren, wurde das Thema Ehrenamt in einen breiteren politischen Kontext gestellt und auch angrenzende Politikfelder in den Blick genommen. In den Beiträgen der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings wurde deutlich, dass ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in Schulen, Hochschulen und Arbeit, auf kommunaler und Landesebene wirksam unterstützt werden muss. So wünscht sich Nils (19) vom BDKJ "Die Zeitressourcen von Kindern und Jugendlichen werden immer stärker verplant und reglementiert. Aus diesem Grund wäre es für die Jugendverbandsarbeit wichtig, mindestens zwei Nachmittage pro Woche gesetzlich freizuhalten".

Ergänzt wurde diese Runde durch Dr. Philipp Steden von der Prognos AG, der zuvor in einem niedersachsenbezogenen Referat die Ergebnisse des "Engagementatlas´09" vorgestellt hatte. Er verdeutlichte in der Diskussion noch einmal insbesondere die wachsende Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die einzelnen Regionen in Niedersachsen.

"In der Diskussion um Verbesserungen ehrenamtlicher Arbeit geht es in erster Linie nicht um mögliche Vergünstigungen für Jugendleiter-innen, sondern um die Schaffung von Rahmenbedingungen, die diese Arbeit befördern und so der gesamten Gesellschaft zugute kommen" zog Martin Richter, der die Veranstaltung zusammen mit Susanne Martin "zauberhaft" moderierte, das Fazit für die Diskussionsrunde.

Alle Fraktionsvertreter-innen kündigten an, die Anregungen in die entsprechenden Gremien zu tragen und sich für die Interessen der Jugendarbeit einsetzen zu wollen.

Im Regularienteil der 32. Vollversammlung wurden nach dem berufsbedingten Rücktritt von Martin Richter (BDKJ) in einer Nachwahl Frank Ahrens (DGB-Jugend) als Vorstandssprecher des Landesjugendrings, Susanne Martin (Deutsche Schreberjugend) als Schatzmeisterin und Jens Risse (BDKJ) als gleichberechtigtes Mitglied mit großer Mehrheit gewählt. Barbara Grill (DLRG-Jugend), Jan-Hinnerk Scholljegerdes (aejn) und Steffen Stubenrauch (JANUN) verbleiben in ihren Ämtern als gleichberechtigte Vorstandsmitglieder.

Die Delegierten der 19 landesweit aktiven Mitgliedsverbände fassten zudem Beschlüsse zu den Themen "Chancengerechte Bildung", "Zwei Nachmittage vom Pflichtunterricht freistellen" und "Gemeinsame Förderung ehrenamtlichen Engagements".


"neXTgender" gestartet!

Der Startschuss für das neue Programm der Mitgliedsverbände des Landesjugendrings Niedersachsen zur Implementierung von Gender Mainstreaming in die Jugendarbeit "neXTgender" fiel am 05.02.2009 mit einer verheißungsvollen Auftaktveranstaltung in Hannover.

Ziel des vom Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit für drei Jahre geförderten Programms ist es, Gender Mainstreaming als Querschnitts- und Basisprinzip sowie als gedankliche Grundhaltung in den verschiedenen Ebenen der Jugendverbände, insbesondere auch von der Basis ausgehend, zu implementieren und damit Chancengleichheit ohne Geschlechterrollenstereotype zu befördern.

Eine Qualität des Programms "neXTgender" macht u.a. auch die Berücksichtigung der inhomogenen Struktur der verschiedenen Ebenen der Jugendverbandsarbeit mit den unterschiedlichen Zielgruppen, verschiedenen Arbeitsschwerpunkten und diversen Angebotsformen bei der Konzeption des Gesamtprogramms aus. So wird das Programm "neXTgender" in der Anfangsphase gemeinsam mit zahlreichen Verbandsvertreter-inne-n zunächst konkretisiert und weiter ausgestaltet, um so die Orientierung an den Interessen und Bedarfen der einzelnen Jugendverbände im Bereich "Gender Mainstreaming" unter Berücksichtigung der verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten sicherzustellen und einen produktiven Mehrwert zu gewährleisten.

Die Verbandsvertreter-innen verständigten sich in der Auftakt- und Fortbildungsveranstaltung u.a. auf die Durchführung verschiedener landesweit verteilter Projekte, die auf den unterschiedlichen Ebenen der Verbände angesiedelt sein werden und von diesen verantwortlich durchgeführt werden. Geplant sind hier sowohl Projekte, die über 18 Monate durchgeführt werden, als auch Projekte, die programmbezogen über einen kürzeren Zeitraum gefördert werden. Der Landesjugendring Niedersachsen unterstützt diese Projekte durch Veranstaltungen sowie Informationen und moderiert und vernetzt den Austausch zwischen den Projekten. Damit wird der Programmschwerpunkt deutlich auf der Umsetzung von Projekten durch die Verbände liegen! Zudem sind begleitende Overheadleistungen, wie u.a. Qualifizierungen von Multiplikator-inn-en, Vernetzungstools, Fachtage und Veröffentlichungen, geplant. Das nächste Vernetzungstreffen wird am 18.03.2009 erfolgen.
Die Einbeziehung von neXTgender in andere aktuelle Projekte des Landesjugendrings Niedersachsen, wie z.B. neXT2020, sowie in die Gremienstruktur soll ebenfalls in den Blick genommen werden. Dadurch profitieren auch die Jugendverbände von dem Programm, die nicht aktiv daran beteiligt sind.

Darüber hinaus steht programmbegleitend die Website www.neXTgender.de als Vernetzungsplattform zur Verfügung, auf der u.a. der Prozess sowie die einzelnen Projekte dargestellt werden. Erste Informationen zur Auftaktveranstaltung befinden sich bereits auf dieser Seite.


Juleica Relaunched!

Mit über 200.000 besuchten Seiten pro Monat gehört juleica.de seit Oktober 2002 zu den beliebtesten Internetangeboten für Jugendleiterinnen und Jugendleiter.

Die Webseiten-Besucher-innen finden dort alle Informationen rund um die Jugendleiter/in-Card (Juleica): über 2.800 Vergünstigungen, die Adressen der regionalen Ansprechpartner und Wissenswertes rund um die Qualifikations- und Legitimationsfunktion der bundesweit einheitlichen Karte.

Zukünftig wird der Internetpräsenz eine noch weit größere Bedeutung zukommen: Denn mit dem Start des Online-Antragsverfahrens, das in den Modellregionen Niedersachsen und Berlin ab April eingeführt wird, wird die Antragsstellung und -bearbeitung komplett über die Webseite abgewickelt. Im Sommer wird das neue Verfahren dann auch in den restlichen Bundesländern gelten.

Pünktlich zur Präsentation der neu gestalteten Jugendleiter/in-Card startet auch die bundeszentrale Webseite www.juleica.de in neuer Optik und mit einer zukunftsweisenden technischen Basis. Als zentrale Anlaufstelle für die Jugendarbeit wird juleica.de auch zukünftig exklusiv alle wichtigen und populären Informationen rund um die Karte bereitstellen.

Herzstück der Webseite ist die differenziert und regional abfragbare Datenbank mit über 2.800 Vergünstigungen. Die Juleica-Community lädt die Jugendleiterinnen und Jugendleiter zum fachlichen Austausch im Forum ein und trägt zur Vernetzung aller Akteure bei. Im Informationsbereich gibt es alle Fakten und Hinweise, die für den Erwerb und die Beantragung der Juleica notwendig sind.

Sukzessiv wird auch der Bereich "Wissen & Tools" ausgebaut, in dem Jugendleiterinnen und Jugendleiter zukünftig viele hilfreiche Tipps, z.B. für die Leitung von Gruppen oder etwa die Organisation von Veranstaltungen, finden.

Die Webseite wird vom Landesjugendring Niedersachsen im Auftrag der 16 Landesjugendringe und des Deutschen Bundesjugendrings konzeptionell entwickelt und betreut.


Fachtagung: Erprobt und für gut befunden

Im Rahmen des Modellprojektes zur Nachhaltigkeit des „Niedersächsischen Jahrs der Jugend” haben sich die Jugendverbände in Niedersachsen mit drei aktuellen Themenfeldern auseinandergesetzt und neue Herangehensweisen für die Jugendarbeit erprobt:

Jugendverbände und Ganztagsschule

Arbeit mit jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf

Motive für den Eintritt in einen Jugendverband

Diesen Themen näherten sich die Jugendverbände mit unterschiedlichen Methoden und Ansätzen, die interessante Perspektiven für die Jugendarbeit in Niedersachsen aufgezeigt haben. Die Erfolge der Projekte regen zum Nachmachen und Ausprobieren an und zeigen Perspektiven für die Jugendverbandsarbeit auf.

Diese Ergebnisse sollen nun am 26.02.2009 im Rahmen einer Fachtagung präsentiert und diskutiert werden.

Im Einstiegsreferat wird Thomas Hergenröther (Agentur für Jugendkommunikation / Battle of the Year) zunächst erörtern, welche Trends sich im Blick auf die Lebenswelt junger Menschen feststellen lassen, welche Rollen Jugendkulturen und deren Szenen für Kinder und Jugendliche spielen und wie Jugend(verbands)arbeit und Schule in der Lebenswelt verankert ist. Damit verbunden sein wird auch die Frage, welche Rolle und Bedeutung der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit dabei künftig zukommen kann.

Am Nachmittag werden dann die Ergebnisse der drei Themenfelder in Workshops präsentiert und diskutiert.

Die Veranstaltung findet am 26.02.2009 von 10.00 bis 16.30 Uhr in der Akademie des Sports in Hannover statt und wird in Kooperation vom Landesamt für Soziales und dem Landesjugendring Niedersachsen organisiert.

Weitere Informationen und der Anmeldungsfolder sind unter www.ljr.de/index.php zu finden.


neXTvote goes U18

Auch zur Bundestagswahl 2009 wird es eine Aktion geben, an der sich alle Träger der Jugendarbeit mit eigenen Projekten beteiligen können – erstmalig verzichtet der Landesjugendring Niedersachsen auf eine eigene Aktion unter dem Label „neXTvote” und engagiert sich stattdessen im bundesweiten Projekt U18.

Die Jugendwahlinitiative U18 macht es möglich, dass neun Tage vor der Bundestagswahl 2009 alle Menschen unter 18 Jahren ihrer politischen Meinung Ausdruck verleihen und zu einer eigenen Wahl gehen können. U18 bringt Kinder und Jugendliche dazu, sich mit Politik zu beschäftigen. Sie können so praktisch erfahren, was Demokratie eigentlich bedeutet, wie ihre Spielregeln sind und was es mit den eigenen Mitwirkungsrechten und Mitbestimmungsmöglichkeiten auf sich hat.

Ab sofort können Wahllokale über die Website www.U18.org angemeldet und zum Beispiel in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Schulclubs etc. eingerichtet werden. Auf der Website werden in Kürze auch altersgerecht aufbereitete Materialien für die theoretische und praktische Vorbereitung auf die Wahl zum Download zur Verfügung gestellt.

Für die Heranführung der Kinder und Jugendlichen an die Themen Wahlen, demokratische Mitwirkung, Parteiprogramme und Wahlverfahren zeichnen die lokalen Organisatoren verantwortlich.

Bereits Tradition ist es, dass jedes Wahllokal seine Wahlurne selbst herstellt, auf der U18-Website präsentiert und von den anderen Teilnehmer-inne-n bewerten lässt. Dabei ist die Vorbereitungsphase, in der sich die Kinder und Jugendlichen mit den politischen Inhalten und Prozessen sowie Parteien, Politikern und Politikerinnen auseinandersetzen, am wichtigsten.

Der U18-Wahltag am Freitag, dem 18.09.2009, ist schließlich der öffentlichkeitswirksame Höhepunkt der Aktion, der neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl stattfindet. Wie bei der echten Bundestagswahl können alle unter 18 auf einem „originalen“ Wahlschein ankreuzen, welcher Partei sie ihre Stimme geben. Die Auszählung der Stimmen beginnt nach Schließung der Wahllokale ab 18:00 Uhr. Die Ergebnisse werden der U18-Wahlleitung übermittelt und unverzüglich der Öffentlichkeit präsentiert.

Zum Netzwerk U18 gehören der Deutsche Bundesjugendring, das Deutsche Kinderhilfswerk, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V., die Deutsche Jugendfeuerwehr, der Bund Deutscher PfadfinderInnen, die Stiftung Demokratische Jugend. Regionale Unterstützung liefern die Landesjugendringe Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, die Stiftung SPI, Gangway e.V., der Kinderring Berlin e.V. sowie das Berliner Netzwerk U18. Alle Organisationen setzen sich gemeinsam für die Idee der U18-Wahl ein. Das Netzwerk U18 ist offen für weitere Institutionen und engagierte Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Weitere Informationen über U18 gibt es auf www.nextvote.de und www.u18.org


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